Krampfadern heilen: Kompressionsstrümpfe und Verbände


Navigation
Home
Was ist das?
Ursachen
Körpervorgänge
Beschwerden
Heilen
Salben
Vorbeugen


Buchtipp

Bei der Kompressionstherapie werden die Beine durch spezielle Strümpfe oder Verbände zusammengedrückt.

Dadurch wirkt die Muskelpumpe effektiver und das Blut kann leichter aus den Beinen zum Herzen transportiert werden.

Die erwünschte Folge davon ist, dass die Beine weniger anschwellen und die Krampfadern nicht weiter zunehmen.

Die Kompressionstherapie wird auch bei Thrombosen, deren Folgen (Postthrombotisches Syndrom) und Lymphödem angewendet.

Kompressionsstrümpfe

Kompressionsstrümpfe sind Strümpfe oder Strumpfhosen aus stabilem Material, die das Beingewebe im Rahmen einer Kompressionstherapie zusammendrücken.

Es gibt Kompressionsstrümpfe als Kniestrümpfe, Oberkniestrümpfe, Beinstrümpfe und auch als Strumpfhosen. Bei den Strumpfhosen gibt es für Männer und Frauen unterschiedliche Modelle. Bei besonders ungewöhnlichen Körperproportionen werden die Kompressionsstrümpfe massangefertigt, in Standardgrössen bekommt man sie auch von der Stange.

Die Stärke der Kompression wird in den Kompressionsklassen I bis IV angegeben. Bei der Stärke I wird nur leicht komprimiert, bei Stärke IV besonders stark.

Man sollte ärztlich verordnete Kompressionsstrümpfe täglich tragen, wenn auch nur tagsüber.

Allein der Besitz der Kompressionsstrümpfe nützt nämlich noch gar nichts, sie müssen an den Beinen sitzen, um helfen zu können. Durch nichtgetragene Kompressionsstrümpfe kommt es Jahr für Jahr zu unzähligen neuen Krampfadern, Thrombosen und Unterschenkelgeschwüren. Ganz davon abgesehen, dass die Beine auch immer weiter anschwellen und schmerzen, wenn man die Kompressionsstrümpfe nicht trägt.

Der Grund warum die Kompressionsstrümpfe oft nicht angezogen werden, liegt zumindest zum Teil daran, dass das Anziehen recht umständlich ist.

Am besten zieht man sich Gummihandschuhe an, um die empfindlichen Strümpfe nicht mit den Fingernägeln zu zerreissen.

Wenn die Kompressionsstrümpfe unten ein Loch für die Zehen haben, ist es sinnvoll, zuerst einen sogenannten Gleitstrumpf anzuziehen, damit der Kompressionsstrumpf besser rutscht. Nach dem Anziehen des Kompressionsstrumpfes kann man den Gleitstrumpf dann wieder ausziehen.

Kompressionsstrümpfe erhält man in Sanitätshäusern oder Apotheken.

Stützstrümpfe

Stützstrümpfe sind die leichte Variante von Kompressionsstrümpfen.

Ihre Kompressionsklasse liegt unter I.

Stützstrümpfe kann man einerseits bei leichten Venenproblemen anziehen.

Ausserdem kann man Stützstrümpfe prophylaktisch bei Flugreisen oder nach Operationen anziehen.

Dadurch wird die Gefahr von Thrombosen deutlich gemindert.

Kompressionsverbände

In schwereren Fällen kann man anstelle von Kompressionsstrümpfen auch spezielle Kompressionsverbände anlegen.

Kompressionsverbände werden mit einer speziellen Wickeltecknik angelegt und pressen das Beingewebe noch mehr zusammen als Kompressionsstrümpfe.

Da von zu stramm angelegten Kompressionsverbänden die Gefahr einer arteriellen Minderdurchblutung ausgeht, sollte solch ein Verband nur von geschulten Fachkräften angelegt werden.

  
Disclaimer
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Arzt ersetzen.
Suchen Sie bei unklaren oder heftigen Beschwerden unbedingt einen Arzt auf!
Home   -   Up