Krampfadern heilen: Veröden


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Buchtipp

Vor allem kleine Krampfadern, die sogenannten Besenreiser eignen sich zur Verödungs-Behandlung (Sklerosierung).

Bei der Verödung wird ein Verödungsmittel in die betroffenen Venen gespritzt.

Solch ein Verödungsmittel besteht häufig aus harmlosen Substanzen wie Zucker, Salz oder ungesättigte Fettsäuren, wird aber hoch konzentriert angewandt. Andere Verödungsmittel wie Hydroxypolyäthoxydodecan oder Polidocanol sind im Alltag weniger bekannt, üben auf die erweiterten Blutgefässe aber eine ähnliche Wirkung aus.

Durch das Verödungsmittel entsteht in den Blutgefässen eine Entzündung. Die Entzündung führt zu einer narbigen Verklebung der Blutgefässe, wodurch sich die Blutgefässe zusammenziehen.

Das Blut kann fortan nicht mehr durch diese Blutgefässe fliessen und sucht sich seinen Weg durch andere, gesunde Venen.

Grössere Krampfadern können durch spezielle schaumbildende Verödungsmittel verödet werden, die durch den Schaum die grössere Vene besser ausfüllen können.

Nach einer Verödungsbehandlung muss man zwei Tage lang durchgehend einen Kompressionsstrumpf tragen und anschliessend über einen längeren Zeitraum zumindest tagsüber.

Für die Entfernung grosser, dicker Krampfadern eignet sich besser das operative Stripping-Verfahren.

  
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